Aristoteles und die Geburt der biologischen Wissenschaft by Martin F. Meyer

By Martin F. Meyer

Martin F. Meyer untersucht die Entwicklung des lebenswissenschaftlichen Denkens von den frühsten Anfängen bis zur Geburt der wissenschaftlichen Biologie bei Aristoteles. Der Autor zeigt im ersten Teil, wie sich zentrale biologische Begriffe (Leben, Lebewesen, Mensch, Tier, Pflanze) im frühgriechischen Denken, bei den Vorsokratikern und in der sogenannten Hippokratischen Medizin entwickelt haben. Im zweiten Teil beleuchtet er die Ziele, Methoden und die Systematik der von Aristoteles begründeten Biologie im Kontext seines naturwissenschaftlichen Programms.​

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Pure Immanence: Essays on A Life

The essays during this publication current a fancy subject matter on the middle of the philosophy of Gilles Deleuze, what in his final writing he known as easily "a existence. " They catch an issue that runs all through his work--his lengthy look for a brand new and better empiricism. introduced in his first booklet, on David Hume, then starting off together with his early stories of Nietzsche and Bergson, the matter of an "empiricist conversion" grew to become vital to Deleuze's paintings, particularly to his aesthetics and his notion of the artwork of cinema. within the new regime of conversation and information-machines with which he notion we're faced this present day, he got here to think that this sort of conversion, such an empiricism, any such new artwork and will-to-art, was once what we want so much. The final, likely minor query of "a life" is therefore inseparable from Deleuze's remarkable snapshot of philosophy no longer as a knowledge we already own, yet as a natural immanence of what's but to come back. probably the total exploitation of that photograph, from the most unique trajectories in modern philosophy, is usually but to come.

A Luxury of the Understanding: On the Value of True Belief

The price of actual trust has performed a vital function in historical past of philosophy—consider Socrates’ slogan that the unexamined existence isn't worthy residing, and Aristotle’s declare that everybody obviously desires knowledge—as good as in modern epistemology, the place questions about the price of information have lately taken middle degree.

Knowledge and Error: Sketches on the Psychology of Enquiry

Erkenntnis und Irrtum. Skizzen zur Psychologie der Forschung. Von E. MACH Emer. Professor an der Unlversltlt Wlen. LEIPZIG Verlag von Johann Ambrosius Barth 1905. creation XIII On a few events Mach expressed the sentiment, particularly in his correspondence, that the United States was once the land of highbrow freedom and chance, the arrival frontier for a brand new radical empiricism that might aid to scrub metaphysics out of philosophy.

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274-80). Daß hingegen bei den Tieren das ›Recht des Stärkeren‹ waltet, verdeutlicht Hesiods Gleichnis von Habicht und Nachtigall (vgl. Op. 200-12). 22 Von dem Gewesenen, Seienden und dem, was sein wird, künden im Epos die Seher und (die von den Musen inspirierten) Sänger. In der Folgezeit wird die Gruppe der epistemisch Privilegierten allmählich größer. 23 Der Mensch verfügt über kein eigenständiges Wissen und somit auch nicht über echtes Glück. In der Folge verbindet der Mensch mit dem Bewußtsein seiner Sterblichkeit zunehmend die Überzeugung von der Sinnlosigkeit des Lebens.

Im Epos manifestiert sich die Ambivalenz von vertrauten bzw. bedrohlichen Tieren in der generellen Klassifikation der wilden Raubtiere. [1. B. Hundeknochen) bis in die Neolithische Revolution zurückverfolgen. Rinder gelangten ca. 000 v. Chr. von Anatolien nach Zypern (vgl. Bollongino 2006). Daß die (in der frühen Bildkunst oft 31 Lévi-Strauss 1973, 11-48 bezeichnet die im ›mythischen Denken‹ anzutreffenden Klassifikationsmuster als »Wissenschaft vom Konkreten» [»La science du Concret«]. Er akzentuiert die immense zoologische und botanische Kenntnis vieler schriftloser (indianischer) Völker: Bei manchen Stämmen seien mehr als 450 Pflanzenspezies geläufig, würden 75 Vogel- oder 15 Fledermausarten unterschieden usw.

617b31. Arist. HA IX 24. 617b31 nennt drei bzw. vier differente Spezies: »Die Steindohle, von der Größe einer Krähe und mit rotem [gelben] Schnabel, die zweite ist der sogenannte Lykos [die gemeine Dohle], die dritte die kleine, der Spötter. « 66 Diese (vermutlich wilde) Spezies begegnet bei Aristophanes häufig: Arch. 1104, Aves 303; Pax 1004; vgl. auch Plat. Tht. 199d [Taubengleichnis], Arist. HA V 13. 544b5. 1 Lebenswissenschaftliche Begriffe im griechischen Epos 49 zenmutter kann die Jungen nicht gegen eine plötzlich auftauchende Schlange verteidigen, schließlich wird auch sie gefressen (Il.

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