Unternehmensanalyse mit Javelin: Eine Einführung mit by Ekbert Hering

By Ekbert Hering

Zu den etablierten Software-Werkzeugen, die sich bereits im Einsatz befinden, ist Javelin als neues Produkt hinzugekommen. Während die anderen Software-Pakete teilweise spezielles EDV -Know-How voraus­ setzen oder erwarteten Bedienungskomfort vermissen lassen, hat Javelin unter anderem die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ent­ scheidend verbessert. Da Javelin bereits bestehende Modelle aus Lotus 1- 2-3 oder Symphony problemlos übernehmen kann, sind diese nicht wert­ los geworden, sondern in Javelin-Modelle integrierbar. Eine zentrale Datenbank bietet in Javelin die Gewähr, daß alle Daten aktuell vorhanden sind. Ausgehend von dieser zentralen Informationsbank können die Daten und Zusammenhänge in zehn unterschiedlichen Sicht­ weisen dargestellt werden. Beispielsweise in Arbeitsblättern, als Graphi­ ken, als strukturierte Zusammenhänge oder als Formeln. Durch diese unterschiedlichen Sichtweisen sind die Logik und die Struktur der Modelle in Javelin jederzeit erkennbar. Damit wird nicht nur die große Flexibili­ tät in der Präsentation von Zahlen gezeigt, sondern auch verdeutlicht, was once hinter den Zahlen und Formeln steckt. Auf diese Weise ist eine viel­ fältige, individuelle Aufbereitung von Berichten möglich. Auch Fehler werden dem Benutzer in einer gesonderten Fehler-Sicht angezeigt. An jeder Stelle wird der Benutzer durch eine umfangreiche Hilfefunktion beraten. Es bedarf keiner ausdrücklichen Erwähnung, daß in Javelin selbstverständlich alle üblichen statistischen und finanzmathematischen Operationen vorgenommen werden können. Da die Zeit im Unternehmen eine besonders wichtige Rolle spielt, führt Javelin die Zeit als eigene measurement. Umwandlungen von kleineren in größere Zeitperioden und umgekehrt sind in Javelin keine Schwierigkeit. Planerische Entscheidungen, die Zeitverzögerungen berücksichtigen müs­ sen (z. B. zwischen Zahlungseingang und Rechnungsstellung), können fundiert getroffen werden.

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Ethnizität: Wissenschaft und Minderheiten by Eckhard J. Dittrich

By Eckhard J. Dittrich

Eine Erscheinung, die im Zuge der gesellschaftlichen Modernisierung iiberwunden schien, erlebt eine unerwartete Renaissance: Ethnisches Bewu6tsein erwacht nicht nur an den Randern der Nationalstaaten und zerfallender Imperien; im Gefolge der weltweiten Migrationsbewegungen bilden sich in den Metropolen ethnische Kolonien und ziehen die nationalstaatliche Homogenitiitsunterstellung nachbaltig in Zweifel. Ethnizitiit im Sinne gefUhlter Gemeinsamkeiten der Sprache, der faith und der Kultur bietet offensichtlich emotionale Sicherheit da, wo Ideologien verloschen, die bisher Orientierung gewiihrt baben. Ethnizitiit wird aber auch zu einer Mobilisierungsressource in der Konkurrenz urn die Durchsetz g von Interessen gegeniiber dem Sozialstaat - und, wo sie auf politische Strukturen driingt, zur foundation eines neuen Nationalismus, der wechselweise Mehrheit und Minderheiten erfassen kann. Die in der viel berufenen "multikulturellen Gesell schaft" auszutragenden Konflikte losen sich von ihrer materiellen foundation, verselb stiindigen sich zu fundamentalistischen Kulturkonflikten und werden dabei zuse hends unlOsbar. 1m Proze6 der ideologischen Sinnstiftung spielten traditionell Intellektuelle und spielen heute die modernen Sozialwissenschaften im Verein mit den Medien eine wichtige Rolle. Erst die Deutung von Erscheinungen lii6t diese zu einer Wirklich keit werden, die das Handeln im sozialen Proze6 bestimmt. Der vorliegt: nde Band quick die Ergebnisse einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, die im September 1987 im Zentrum ffir interdiszipliniire Forschung der Universitiit Bielefeld stattfand und sich die Aufgabe gestellt hatte, den Beitrag der Wissenschaften zur Konstruk tion ethnischer Minderheiten zu analysieren und die sich daraus auf das Handeln ergebenden Wirkungen zu bestimmen.

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Moderne Identität und Gesellschaft: Theorien und Konzepte by Peter Lohauß

By Peter Lohauß

Identität ist zu einem dominierenden Thema der gesellschaftswissenschaftli­ chen, aber auch der politischen Debatte der neunziger Jahre geworden. An­ lässe dafür gab und gibt es mehr als genug. Das Ende der bipolaren Ordnung der Weltpolitik und des actual existierenden Sozialismus in Europa hat den wirksamsten Identitätsfigurationen gleichsam den Boden entzogen. Die fäl­ lige Neudefinition des Selbstverständnisses von Individuen, Gruppen und Nationen ist ein langwieriger historischer Prozeß - befreiend, aber auch schmerzlich. Europa erlebt den Zerfall nicht nur von Ideologien, sondern von Staaten, Nationen, Gesellschaften und Gemeinschaften und in deren Gefolge die nicht mehr für möglich gehaltene Rückkehr der kriegerischen Gewalt. Statt daß sich im Gefolge des weltweiten Sieges der Marktwirtschaft seasoned­ blemlos freiheitliche Demokratien bilden, scheint es eine wahre Renaissance des Rassismus, der patriarchalischen Gewalt, des Nationalismus und der enjoyable­ damentalistischen Religionen zu geben. Wir sind - wie W. Lepenies feststellte - in ein Zeitalter der Revisionen und der neuen Identitätsfindungen eingetreten. Es werden nicht nur geopolitische Grenzen verschoben, sondern auch die traditionellen Begrenzungen der na­ tionalen Selbstbestimmung und die Rahmen der personalen Selbstwahrneh­ mung. Eine notwendige Reaktion auf diese umstürzenden Entwicklungen, deren Tiefe und Folgen heute noch nicht abzusehen sind, ist die wachsende Intensität der wissenschaftlichen Diskussion über Themen wie die Konstruk­ tion nationaler Identität und das Phänomen der Entsäkularisierung, über die ethischen Grundlagen der Gesellschaft und Formen des gesellschaftlichen Risikos, über die Voraussetzungen der gesellschaftlichen Integration und des Zerfalls gemeinschaftlicher Zusammenhänge, über Wege der persönlichen Selbstfindung, Formen des Individualismus und Gemeinsinns.

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Sprachwirkung: Psychophysiologische Forschungsgrundlagen und by Gerd Kegel

By Gerd Kegel

Ein allgemein gultiges Prinzip von Wirkungsprozessen wird in diesem Buch thematisiert: Eine Mitteilung; die eine Wirkung nach sich ziehen solI, muB zwei Bedingungen genugen. Sie muB erstens den Rezipienten aktivieren und aufmerksam machen, und sie muB zweitens die intendierte details in einer dem Rezi­ pienten angemessenen shape reprasentieren. In unserer Arbeit geht es nun urn die experimentelle Kontrol­ Ie dieser Bedingungen und die quantitative Erfassung ihrer Wir­ kung. Welche Informationen den Leser oder Harer eines Textes praktisch erreichen, laBt sich relativ unproblematisch mit Fra­ gebagen prufen - wir greifen auf diese bewahrte Technik zuruck. Dagegen stellt die Erfassung von Aktivierung und Aufmerksam­ keit, additionally von Prozessen, die dem Verstehen und Behalten einer details logisch vorausgesetzt sind, ein wesentlich ver­ wickelteres challenge dar. Die Prozesse der Aktivierung und Steuerung der Aufmerksam­ keit sind insbesondere bei der Rezeption komplexer Mitteilun­ gen bisher kaum erforscht worden. Wir setzen psychophysiologi­ sche MeBverfahren ein. urn Reaktionen des autonomen Nervensy­ stems bei der Verarbeitung von Texten zu erfassen. Diese Reak­ tionen werden in der psychophysiologischen Theorie als Begleit­ erscheinungen der von uns erforschten Prozesse gedeutet. Der Gegenstand der experimentellen Sprachwirkungsforschung beruhrt eine Vielzahl von Disziplinen wie Sprachlehrforschung, Sprachpsychologie und Sprachpathologie. Ausgangspunkt unserer Arbeit battle die psycholinguistische Fra­ ge nach dem Verlauf sprachspezifischer Prozesse, z.B. Prozes­ sen der Sprachproduktion und der Sprachwahrnehmung. Statt nun, wie gebrauchlich, von beobachteten Sprachprodukten auf zugrun­ deliegende Sprachprozesse zu schlieBen, konnten wir uns mit Hilfe psychophysiologischer Beobachtungen der direkten Erfas­ sung von ProzeBverlaufen nahern.

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Öffentlichkeit und digitales Fernsehen by Andrea Gourd

By Andrea Gourd

Folgt dem Strukturwandel der elektronischen Medien infolge Digitalisierung der Strukturwandel (oder gar Zerfall?) der Öffentlichkeit? Und welche Folgen hat dies für die moderne Demokratie, die das Prinzip Öffentlichkeit als Bedingung demokratischer Entscheidungsfindung institutionalisiert? Theoretische Konzeptionen von Öffentlichkeit werden überprüft anhand einer luziden Beschreibung der digitalisierten Fernsehlandschaft. Zugangsfreiheit und Konzentrationskontrolle des digitalen Fernsehens, aber auch Zuschauerverhalten und veränderte Rahmenbedingungen öffentlicher Diskurse werden analysiert anhand zahlreicher empirischer Befunde. Benannt werden die Schwächen der aktuellen rundfunkrechtlichen Regelungen, aber auch detaillierte Vorschläge, wie der Prozess der Digitalisierung adäquat politisch gestaltet werden kann.

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