Das Werk Heinrich Bölls: Bibliographie mit Studien zum by Werner Bellmann (auth.), Werner Bellmann (eds.)

By Werner Bellmann (auth.), Werner Bellmann (eds.)

Dr. Werner Bellmann ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität/GHS Wuppertal.

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So unterstrich beispielsweise Alfred Andersch 1948 die Bedeutung des Existentialismus, die sich vielmehr gerade darin zeige, daß er durch alle Lager hindurch wirkt, es gibt einen glaubenslosen und einen christlichen Existentialismus, genau so, wie sich ein marxistischer denken ließe. 1 5 Ein christlicher Existentialismus schien Andersch nicht nur denkbar, sondern überdies geradezu wesenhaft rur das Christentum, denn ihm sei "der Gedanke der existentiellen Freiheit immanent, indem es den Menschen durch die von Gott gegebene Freiheit aus der Natur" 16 heraushebe.

Böll an Kunz, l. Dezember 1947; BW Böll-Kunz, S. 45. 48 Beate Schnepp wieder den Vorrang der Form vor dem Inhalt betont hat. Diese Haltung findet sich bereits 1948, wie die zitierte Briefpassage zeigt. Deutlich setzte er hier Prioritäten. Damit wurde jedoch der Inhaltsaspekt keineswegs belanglos oder beliebig, denn mit seiner Vorstellung von der "literarischen Meisterschaft" war untrennbar eine Aussageabsicht verbunden, die er im gleichen Zusammenhang als "Sendung" bezeichnet hatte. Wenn ich das [die literarische Meisterschaft] erreicht hätte, würde ich mich zum Sprecher Wld Diener jener grossen kosmischen S)111bolik machen, die der Welt Wlsichtbar innewohnt [...

Im Erstdruck, der 1952, also drei Jahre nach der ersten Konzeption erfolgte, sind bemerkenswerterweise alle zitierten Passagen gestrichen, so daß einerseits die satirische Schärfe abgemildert ist, andererseits die direkten Bezüge zur unmittelbaren Nachkriegswirklichkeit zurückgenommen sind. Ob diese Texteingriffe nun als eine Art Selbstzensur Bölls einzuschätzen sind oder ob sie auf Änderungswiinsche seitens der Redaktionen zurückgehen, läßt sich anhand der nachgelassenen Dokumente nicht eindeutig beantworten.

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