Die Kunst Afrikas by Maurice Delafosse

By Maurice Delafosse

Die Kunst Afrikas lädt dazu ein, den dynamischen Ursprüngen der Vielzahl künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten auf den Grund zu gehen, die von diesem exotisch mystischen Kontinent ausgehen. Seit die afrikanische Kunst durch die koloniale Entdeckung am Ende des 19. Jahrhunderts bekannt wurde, diente sie Künstlern, die sie über die Zeit immer wieder nachahmten, als unerschöpfl iche Inspirationsquelle. Die Stärke der Kunst Subsahara-Afrikas liegt in ihrer visuellen Vielfalt, worin die Kreativität der Künstler offenbar wird, die fortwährend neue stylistische Formen entwerfen. Von Mauretanien bis nach Südafrika und von der Elfenbeinküste bis nach Somalia: Statuen, Masken, Schmuck, Töpferwaren und Bildwirkerei bilden eine Vielfalt an alltäglichen und rituellen Objekten aus den jeweils sehr unterschiedlichen Kulturkreisen.

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Die Kunst Afrikas

Die Kunst Afrikas lädt dazu ein, den dynamischen Ursprüngen der Vielzahl künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten auf den Grund zu gehen, die von diesem exotisch mystischen Kontinent ausgehen. Seit die afrikanische Kunst durch die koloniale Entdeckung am Ende des 19. Jahrhunderts bekannt wurde, diente sie Künstlern, die sie über die Zeit immer wieder nachahmten, als unerschöpfl iche Inspirationsquelle.

Anywhere or Not at All: Philosophy of Contemporary Art

Modern artwork is the item of inflated and largely divergent claims. yet what sort of discourse can open it up successfully to serious research? wherever or on no account is a big philosophical intervention in paintings concept that demanding situations the phrases of validated positions via a brand new technique instantly philosophical, ancient, social and art-critical.

Lectures on Landscape

John Ruskin (1819-1900) is better recognized for his paintings as an artwork critic and social critic, yet is remembered as an writer, poet and artist besides. Ruskin's essays on artwork and structure have been super influential within the Victorian and Edwardian eras. Ruskin's diversity was once large. He wrote over 250 works which begun from artwork background, yet multiplied to hide subject matters ranging over technology, geology, ornithology, literary feedback, the environmental results of pollutants, and mythology.

The Art & Craft of Biblical Preaching: A Comprehensive Resource for Today's Communicators (with Audio)

A entire source for modern Communicators This vast encyclopedia is the main entire and sensible paintings ever released at the paintings and craft of biblical preaching. The eleven significant sections comprise virtually 2 hundred articles, which disguise each attainable preaching subject, together with altering lives, sermon constitution, 'the significant idea,' introductions, outlining, transitions, conclusions, passionate supply, software, leveraging illustrations, telling tales, preaching narrative texts, topical preaching, expository preaching, evangelistic preaching, preaching to postmoderns, utilizing humor, conversing with authority, etc.

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Als der Forscher Bonnel de Mézières diesen Standort im Jahre 1914 besuchte und eingehend untersuchte, fand er die Überreste einer großen Stadt, die mit ihren Ruinen von Konstruktionen aus behauenem und mitunter skulptiertem Stein ziemlich genau derjenigen aus alBakrîs Beschreibung entsprach. Die Gegend, in der sowohl Ghana als auch Koumbi ihren Ursprung haben, ist sehr trocken. Obwohl es dort jedes Jahr regnet, gibt es keine Flüsse; nur an einigen Stellen, wo Tümpel oder eher dürftige Grundwassereinlagerungen vorkommen, findet sich eine mitunter sehr dichte, auf mageres Weidegras, Kautschukbäume und andere Dornensträucher beschränkte Vegetation.

Daraus folgt weder, dass sie dieses Metall bereits kannten, als sie in Afrika landeten, noch, dass sie das Geheimnis seiner Verwertung nicht einer fremden Quelle entnommen hatten. Die Historien Herodots sind auch in dieser Hinsicht recht aufschlussreich. In Buch II (§§ XXIX und XXX) versetzt uns der griechische Autor in etwa an die nördlichen Grenzen Afrikas, bis zu denen seinerzeit im Niltal die von ihm als „Äthiopier” bezeichneten Schwarzen vorgedrungen waren; diese Grenzen haben sich bis heute kaum verschoben.

Qxp 10/11/2011 1:32 PM Page 60 Anthropomorphe Maske (Wum). Nordwest-Provinz, Kamerun. Holz, 24 x 21 x 33 cm. Sammlung Charles und Kent Davis. Diese Maske ist ein hervorragendes Beispiel für den einzigartigen stilistischen Bereich, der sich zwischen dem Reich der Wum und dem der Fungom im Westen entwickelt hat. Viele dieser zeremoniellen Juju-Masken werden bei Festen verwendet, sei es, um die Ernte von Sorghum während der Trockenzeit, das Dezember-Fest oder die Beerdigung von bedeutenden Persönlichkeiten zu feiern.

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