Die schnellbewegten Elektronen: Stand und Entwicklung der by Dr. Franz Wolf (auth.)

By Dr. Franz Wolf (auth.)

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So wurde a ganz zu Anfang scheinbar vergroBert. Das spatere Ansteigen der a-Werte riihrte daher, daB mit wachsender Schichtdicke die Strahlgeschwindigkeit abnahm, wodurch das Absorptionsvermogen in der Tat groBer werden muB. Man sieht demnach, daB die Schutzschicht genugende Dicken erst dann erreicht, wenn die a-Werte ihr Minimum schon uberschritten haben. Denn dann erst w'ken Ruckdiffusion und Inhomogenitat der Strahlen nicht mehr falschend mit. Die ermittelten Absorptionswerte werden also uberhaupt um so sicherer, je dickere Schichten man verwendet.

88. Bei diesen altesten Untersuchungen konnte auch bereits festgestellt' werden, daB der Triibungsvorgang von der Strahlgeschwindigkeit abhangig ist, derart, daB del' Lauf in immer starkerem MaBe diffus wurde, je langsamer die benutzten Strahlen waren. Auch die Dichte del' Gase, in denen die Diffusion untersucht wurde, zeigte entscheidenden EinfluB auf den Vorg~ng. Die mit dem Phosphoreszenzschirm beobachtete Verbreiterung eines anfanglich parallelen Strahlenbiindels blieb del' Dichte des Gases immer proportional, sodaB also schwere Gase eine starke, leichte dagegen geringe Triibung hervorriefen.

Eine andere Erschwerung bei der Beobachtung bildet die sogenannte "Sekundarstrahlung". Dies sind von hindurchgehenden Tellchen des urspriinglichen Strahles aus den Atomen der materieilen Schicht frei gemachte neue Elektronen, die nach Austritt aus dem Medium bei ungeniigender Vorsicht leicht mit den urspriinglichen verwechselt werden und so die Ergebnisse falschen. 66. Viele mangelhafte, sich· zum Teil vollig widersprechende Arbeiten sind auf solche Weise entstanden und haben die richtige 'Entwicklung der Vorstellungen sehr gehemmt und vielfache Verwirrung hervorgerufen.

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