Die Stammesgeschichte der Primaten und die Entwicklung der by Theodor Arldt

By Theodor Arldt

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Harald Schmidt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für neuere deutsche Literatur der Universität Gießen.

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Hier haben wir es mit einer ausgesprochen neotenen (verfrüht auftretenden) Entwicklungs-Eigenschaft zu tun. Auch die individuelle Größe der Rassen ist zwar zweifellos ein wichtiges, aber kein untrügliches Kriterium. Sie ist im Laufe der Entwicklung sicher nicht konstant geblieben. Es hat in vielen Stämmen die Größe zugenommen, in anderen aber ab. Auch die Pygmäen gehören jedenfalls nicht alle an die Wurzel der menschlichen Phylen, wohin man sie provisorisch stellt, sondern sind in ihrer jetzigen Ausbildung "Kümmerrassen", bedingt durch die ungünstigen Bedingungen ihrer am Rande der Oekumene gelegenen Wohnsitze.

Schon oben deuteten wir an, dass die vollkommene wechselseitige Fruchtbarkeit nach der üblichen Definition die Arteinheit des Menschengeschlechtes beweisen würde. Indessen ist dieser Beweis doch nicht so zwingend, wie die Verfechter der Arteinheit annehmen. Sind doch z. B. auch Kreuzungen zwischen Haushund, Wolf und Schakal fruchtbar, ohne dass jemand hier an Arteinheit denkt, ja man stellt diese Formen vielfach sogar in verschiedene Gattungen oder mindestens in verschiedene Untergattungen. Ueberhaupt liegt ja nur bei verschwindend wenigen von den bekannten Arten wirklich die Probe aufs Exempel vor, dass sie sich nicht mit anderen fruchtbar kreuzen.

J(ü#ra:U<'l'(. •siC. protomorphe Rassen zurückgehen, desgleichen die dolichokephalen Arktiker und 'l'eile der Lappen und Finnen. Protomorphe Stämme der Xanthodermen sind wenig bekannt, fehlen aber nicht ganz. Hierher möchten wir die dolichokephalen "Alt-Am eri kan er", besonders aus Südamerika rechnen. Man könnte sie hiernach an die letztgenannten Gruppen anschliessen, und es ist wohl möglich, dass ainoide Elemente nach Amerika gelangt sind, doch haben die hierher gehörigen Feuerländer und Botokuden so ausgesprochen straffes Haar, dass wir sie trotz der langen Schädel an das Xanthodennenphylum anschliessen möchten.

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